Suchen, wo ich nicht finden kann. Das habe ich schon viel getan. In welchem Mischungsverhältnis ich Blindheit/Naivität, die Weigerung, Grenzen anzuerkennen oder einfach große Bedürftigkeit als ursächlich betrachte, varriert je nachdem, wie gern ich mich gerade mag und mit wem ich neulich gesprochen habe. Ab jetzt nehme ich mir vor, wachsamer zu sein und nur… Sachensucherin weiterlesen
Kategorie: Allgemein
Argh!
Und noch ein Beitrag, um unbefriedigende Begegnungen mit Männern zu verarbeiten. Meine beiden Mitbewohner gehen mir so tierisch auf den Senkel. Sie sind so verschieden, aber in ihrer egoistischen Art finden sie sich ganz gut, stabilisieren sich sogar gegenseitig. Der eine hängt depressiv in seinem Zimmer und suchtet Serien, der andere breitet sich aus und… Argh! weiterlesen
Versuch
Gestern habe ich eine Type aus dem Medizinstudium wiedergetroffen, zum Mittagessen. Er erzählt mir irgendwas von Genforschung in Australien und Crispr und sitzt da in seinem weißen T-Shirt wie frisch aus dem Ei gepellt. Ein richtiger Saubermann, der zur Entspannung vom Examenslernstress einfach mal ne Stunde Klavier spielt oder seine Gesangsübungen macht. Irgendwie habe ich… Versuch weiterlesen
Sonntagsblues
Dumpfe Unzufriedenheit rumpelt durch meinen Bauch. Ein Klumpen aus Enttäuschung, Verwirrung, Erschöpfung und Orientierungslosigkeit liegt mir quer. Ich frage mich, ob diese Baseline bleibt oder ob die Aufarbeitungs- und Erholungskur, die ich mir für’s nächste Jahr verschrieben habe*, da was machen wird. Wieso sind so viele meiner Freunde Männer, obwohl Männer mich immer mehr nerven?… Sonntagsblues weiterlesen
Nahrung
Manchen Menschen schaue ich beim Leben zu und etwas in mir wächst.
Rollenwechsel*
Ich habe einen Ferienjob (im Wahlamt, Vorbereitung der Bundestagswahl). Zwischendurch überfallen mich große Zweifel, ob es ein Zeichen des Scheiterns ist, mit 28 Ferienjobs zu machen, bei denen man sich fühlt wie beim Praktikum in der zehnten Klasse. Die Kindheit ist noch ganz lebendig in dir, hat mein Vater mir neulich gesagt. Auch da weiß… Rollenwechsel* weiterlesen
Drowning in the River but dreaming of the Sea
Fest steht: So viel Unsichtbarkeit wie in den letzten Tagen tut mir nicht gut. Widersprüchlicherweise fühle ich mich beim Unsichtbarsein beobachtet. Gerade kann ich nicht glauben, dass morgen ein Tag sein wird, in den ich hineinfinden kann. Ich plane Fahrradfahren zu gehen, um mich da zu fühlen, wie ein Mensch mit Plänen und Zielen und… Drowning in the River but dreaming of the Sea weiterlesen
Naja.
Meine älteste Freundin kommt zu Besuch, mit ihrem neuen Freund. Schon vorher schwant mir, dass der Besuch anstrengend werden könnte, denn mit uns steht eine kleine Familie Elefanten im Raum; sie schlackern mit den Ohren, schütteln ihre Rüssel, schauen uns zu, wie wir sie angestrengt nicht zu sehen vorgeben. Dupdidum. Außerdem geht es mir nicht… Naja. weiterlesen
Schleusen
Wir sitzen am Bach, halten die Füße hinein und als ein kleiner Junge sein Bötchen mit Schnur an uns entlang manövriert, stauen wir das Wasser auf, sodass der kleine Kahn munter auf und ab hüpft. Der Kleine kiekst wild und schaut sich noch lange nach uns um. Du schreibst mir etwas, was sich lesen lässt… Schleusen weiterlesen
Gespenster, die hoffen*
Unsichtbarsein ist schrecklich anstrengend. Heute waren sogar Frühstück im Gras, Spiel und geteilte Tränen nicht genug, mich in der Welt zu halten – sein fehlender Blick auf mir, oder besser: die aufgegebene Hoffnung, seinen Blick so auf mir zu spüren, wie ich ihn bräuchte, hebeln heute alles aus. So stolpere ich weiter wie ein Geist… Gespenster, die hoffen* weiterlesen