Im Vorbeigehen

Ich lerne einen skateboardfahrenden Straßenmusiker kennen, wir verschwärmen uns in SciFi, trinken ein Bier auf meinem Balkon – und dann übernachtet er bei mir, logische Konsequenz. Bei mir, nicht mit mir. Dafür fehlen mir gerade die Körner. Auch wenn ich Lust gehabt hätte. Aber so ganz eindeutig ist die Lage zwischen uns nicht. Als ich am Morgen aufwache, habe ich so gut geschlafen wie seit Ewigkeiten nicht und schlummere sogar noch dem späten Morgen entgegen. Ein atmender Körper neben mir und irgendwas beruhigt sich ganz tief drinnen. Dass er dann auch noch seine Analogkamera auspackt und fragt, ob er mich fotografieren darf, werte ich als Aus- bis Überreizung seiner Coolness.

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